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Therapieggebiete

Therapiebereiche bei Novartis Deutschland

Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

COPDIn Deutschland leiden ca. 6,6, Millionen Menschen oder 8,1 Prozent der Gesamtbevölkerung an der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).

 

Die Lunge in Not

Bei COPD ist der Luftstrom in der Lunge teilweise blockiert, was die normale Atmung beeinträchtigt. Die COPD kann sich im Lauf der Zeit kontinuierlich verschlechtern und ist nicht komplett reversibel. Häufig leiden die Patienten unter einer eingeschränkten körperlichen Belastbarkeit, die Alltagsaktivitäten wie beispielsweise Treppensteigen schwierig macht. Typische Symptome sind regelmäßige Atemnot, chronischer Husten oder Auswurf.

 

Risikofaktor Nr. 1 Zigarettenrauch

Da die COPD sich langsam entwickelt, wird sie meist erst im Alter von über 40 Jahren diagnostiziert. Sie tritt aber auch schon bei jüngeren Patienten auf. Der häufigste Risikofaktor ist Zigarettenrauch (einschließlich Passivrauchen).

 

Bei Verdacht zum Arzt

Da die Symptome manchmal irrtümlicherweise auf den Alterungsprozess oder andere Atemwegserkrankungen zurückgeführt werden, bleibt die COPD oft unentdeckt. Grundsätzlich ist es immer wichtig, festzustellen, ob ein Asthma oder eine COPD vorliegt. Denn die optimale Behandlung dieser beiden Erkrankungen beruht auf ganz verschiedenen Therapieansätzen.

Die Diagnose der COPD wird anhand einer "Spirometrie" durchgeführt. Sie misst das Lungen- und Atemvolumen. Zusätzlich können weitere Untersuchungsmethoden und Daten zur Lebensqualität (z.B. körperliche Belastbarkeit) herangezogen werden.

 

Richtige Therapie für bessere Lebensqualität

Da es für die COPD zurzeit noch keine Heilung gibt, zielt die Behandlung auf eine Risikoreduktion und eine (nicht medikamentöse und medikamentöse) Therapie zur Prävention und Kontrolle der Symptome, Verbesserung der körperlichen Belastbarkeit und Reduktion von Komplikationen ab. Diese Maßnahmen sollten individuell auf den einzelnen Patienten zugeschnitten sein.

Die derzeit verfügbaren medikamentösen COPD-Therapien umfassen Bronchodilatatoren (bronchienerweiternde Medikamente), Kortikosteroide (Entzündungshemmer) und Sauerstofftherapie. Oft werden verschiedene COPD-Therapien miteinander kombiniert.

 

Basisbehandlung: Bronchienerweiterung

Das Fundament der COPD-Therapie bilden Bronchodilatatoren. Sie werden nach Bedarf (Notfallmedikation) oder regelmäßig verabreicht (Erhaltungstherapie). Die langwirksamen Bronchodilatatoren der neuen Generation können im Vergleich zu älteren Präparaten deutliche Verbesserungen bringen. Durch einen raschen Wirkeintritt und eine nur einmal tägliche Gabe stellen sie eine patientenfreundliche Behandlungsoption dar.
Zusätzlich kann eine nicht-medikamentösen Behandlung angezeigt sein z.B. Raucherentwöhnung oder eine Lungenrehabilitation.

 

 

Informationen für Patienten

 

Allergie- und Atemwegskompetenz

Für Journalisten

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