

Diabetes
Wenn der Blutzucker aus dem Gleichgewicht gerät.
Von Typ-2-Diabetes, auch Alters-Diabetes genannt, sind in Deutschland mehr als fünf Millionen Menschen betroffen, die Tendenz ist ansteigend. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die Körperzellen, an denen das Insulin wirken soll, nicht mehr ausreichend auf Insulin reagieren. Sind Diätmaßnahmen zur Behandlung nicht ausreichend, werden in der Folge Blutzucker senkende Medikamente und im fortgeschrittenen Stadium auch Insulin verabreicht.
Im Frühstadium weiß ein großer Teil dieser Menschen nichts von der Krankheit und wird auch nicht ärztlich behandelt. Das Hauptmerkmal des Typ-2-Diabetes sind erhöhte Blutzuckerwerte, die auf einer zu niedrigen beziehungsweise zeitlich verzögerten Insulinproduktion beruhen. Insulin wird in den Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse hergestellt und nach den Mahlzeiten ins Blut abgegeben. Dort veranlasst das Hormon die Aufnahme von Glukose durch die Körperzellen, worauf die Zuckerkonzentration im Blut wieder sinkt.
Ein chronisch erhöhter Blutzuckerspiegel verursacht bei einer nicht eingestellten Typ-2-Diabetes vor allem Schäden an den Blutgefäßen. Diese wiederum führen zu gravierenden Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Erblindung, Nierenversagen oder dem diabetischen Fuß.
DAS INTELLIGENTE WIRKPRINZIP: DPP-4 Hemmer (Gliptine)
Die bisher bekannten Therapien bei Typ-2-Diabetes fokussieren ihre Wirkung auf das Insulin. Die neue Wirkstoffklasse beeinflusst darüber hinaus auch das Glukagon. Seit Mai 2008 ist die erste Fixkombination aus einem Gliptin und Metformin von Novartis verfügbar.
Gliptine wirken an zwei Stellen, und das nur bei der Nahrungsaufnahme. Sie regen somit blutzuckerabhängig zum einen die Insulin-Ausschüttung an und senken zum anderen die Glukagon-Ausschüttung. Somit kann eine bedarfsgerechte Blutzuckersenkung ohne Gewichtszunahme und ohne Unterzuckerung erreicht werden.

GOLDENE REGELN BEI TYP-2-DIABETES
Neben der Einnahme eines Medikamentes können Sie als Typ-2-Diabetiker Ihrem Körper helfen, sich selbst zu helfen.
Beachten Sie die „Goldenen Regeln bei Typ-2-Diabetes“ und unterstützen Sie so Ihren Arzt bei der Therapie.
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Regelmäßige Arztbesuche zur Feststellung der aktuellen Blutzuckerwerte
und Vermeidung von Folgeerkrankungen -
Bewegung als Teil der Diabetes-Therapie, denn intensive Muskeltätigkeit
„verbraucht“ Zucker und hält Herz und Kreislauf in Schwung -
Gesunde Ernährung: fettarm, ausgewogen und reich an Ballaststoffen
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Gemäßigter Genuss von Alkohol und Zigaretten, da beides Folgeerkrankungen
begünstigen kann -
Teilnahme an einer Diabetesberatung und/oder Selbsthilfegruppe
Informationskampagne "Gemeinsam geht es leichter"
Die Kommunikation zwischen Arzt und Diabetes-Patient ist nur dann erfolgreich, wenn der Betroffene seinen Therapeuten versteht. Aufklärung ist die Grundlage für das dazu notwendige Vertrauensverhältnis. Die Novartis Pharma GmbH, Nürnberg, hat im November 2009 die Informationskampagne "Gemeinsam geht es leichter" ins Leben gerufen, um den Dialog zwischen Ärzten und Patienten zu fördern und beide im Umgang mit der Krankheit zu unterstützen. Im Mittelpunkt der Kampagne "Gemeinsam geht es leichter" steht daher die Wissensvermittlung.
Ein nützlicher Helfer für Arzt und Patient ist dabei das "Aktivbuch Diabetes" mit dem Titel "Gemeinsam geht es leichter – Mein Aktivbuch Diabetes", das für Ärzte zur kostenlosen Abgabe an Patienten zur Verfügung steht. Das ca. 60-seitige "Aktivbuch Diabetes" ist erhältlich als:
- interaktive CD ROM mit vielen interessanten Filmbeiträgen und animierter Moderation,
- Broschüre mit begleitendem Filmmaterial auf DVD.
Darüber hinaus erhalten Sie unter www.gemeinsam-geht-es-leichter.de viele Informationen zu Diabetes, Sport- und Ernährungstipps und können sich auch mit Gleichgesinnten zu gemeinsamen Aktivitäten verabreden.
Informationen für Patienten:
www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de
www.gemeinsam-geht-es-leichter.de
Soziale Verantwortung

Soziale Verantwortung bei Novartis
Ein Überblick unserer Aktivitäten im Jahr 2006
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